Lenk, Franz
1898 Langenbernsdorf – 1968 Schwäbisch Hall
zählt zu den herausragenden Vertretern neusachlicher Malerei und einer neuen Romantik, die Ende der 1920er-Jahre einsetzte. 1916 bezog er die Dresdner Kunstakademie und schloss sein durch den Kriegsdienst unterbrochenes Studium 1924 ab.
1933 wurde er als Professor für Landschaftsmalerei an die Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst Berlin berufen. Das Amt legte er 1939 nieder.
Vor allem seine Landschaften – darunter zahlreiche Darstellungen der von ihm geliebten Bodensee-gegend – beziehen sich auf künstlerische Vorbilder vergangener Epochen und öffnen sich weiterreichenden Deutungsspielräumen. Nach 1945 setzte der Maler seine künstlerische Arbeit ohne größere stilistische Brüche in Süddeutschland fort.

