Alte Schlossmauer Dresden (Die blaue Mauer, Am alten Eliasfriedhof), 1927
Rechts oben signiert und datiert, Werkverzeichnis: Seeba 2711. Das Aquarell ist eine Studie zu dem im Jahr 1928 entstandenen Gemälde „Die blaue Mauer“. Radziwills Bilder sind oft mit horizontweiten Ebenen und flachem Land konzipiert. Doch manchmal macht sich eine gegenteilige Tendenz bemerkbar, wie Werner Gocksch in einem Katalogbeitrag (1982) 1.) bemerkt, indem er schreibt: „Öffnungen der Bildfläche werden verhindert. Mauern, Wälle, Dämme, Häuser-blöcke verstellen den Blick; oder der Betrachter wird von dem abgeschirmt, was sich dahinter verbirgt“.



